Coachingzone

Vorwort

Die tagtägliche Arbeit im Kinder- und Jugendfußball ist die Basis für eine erfolgreiche Karriere, egal ob im Amateur- oder im Profibereich. Eine erfolgreiche oder nicht erfolgreiche Arbeit eines Trainers hängt von vielen Faktoren ab. Viele Aufgaben sind sehr komplex und umfangreich, aber mit Engagement und Einsatz können diese sicherlich kontrolliert werden. Dadurch steigert sich die Qualität in vielerlei Hinsicht, schlussendlich zum Wohle der Kinder. Dieses Ziel sollte jeder Nachwuchsbetreuer verfolgen.

Faktoren für Erfolg

Struktur/Ziele des Vereins

Strukturen im Verein schaffen
Strukturen im Verein schaffen

Ein ganz wichtiger Punkt sind Struktur und Ziele eines Vereins. Beginnend vom Vorstand/Obmann, Sektionsleiter, Nachwuchsleiter bis hin zum Nachwuchstrainer. Jeder Verein muss seine PHILOSOPHIE klar und deutlich vermitteln. Dementsprechend verläuft dann die Arbeit in den verschiedenen Ebenen des Nachwuchses.

Gibt es diese nicht, hat weder Spieler noch Trainer ein Ziel vor Augen.

Und ohne Ziel kein Weg.

 

Kontakt zu Eltern

Eltern, ein wichtiger Faktor für Erfolg!
Eltern, ein wichtiger Faktor für Erfolg!

Ohne Eltern gibt es keinen Nachwuchsfußball! Dessen sollten wir uns alle bewusst sein. Darum ist auch der Kontakt zu ihnen sehr wichtig, speziell im Kindesalter wo sämtliche Termine und viele andere Dinge abgeklärt werden müssen. Ziel wäre dass sich die Eltern mit dem Verein identifizieren und ihre Kinder im Zuge der Ausbildung "begleiten".

 

Positives Beispiel: Die Eltern stehen zu 100% hinter ihrem Kind und unterstützen dieses. Zusätzlich unterstützen sie den Nachwuchstrainer bei diversen Veranstaltungen und Spielen. Kind/Familie sind in der Gemeinschaft integriert. Somit fühlt sich das Kind rundum wohl und kann sich ausschließlich auf die sportliche Weiterentwicklung konzentrieren.

 

Negatives Beispiel: Die Eltern spielen lediglich das Taxi für ihr Kind. Führen es zu den Terminen (Trainings, Spielen, usw.) und wecken keinerlei Interesse am Verein bzw. am Sport. Dies sind dann auch meistens jene Kinder mit einer schlechteren Trainings- oder Matchbeteiligung weil es vom Engagement der Eltern abhängig ist. Das „Standing“ innerhalb eines Vereines oder einer Mannschaft ist dann suboptimal. Das kann dann durchaus soweit führen dass ein talentiertes Kind mit dem Sport aufhört und die Schuhe an den Nagel hängt.

 

Aufgabe des Trainers, speziell bei talentierten Kindern: Den Eltern klarzumachen welches Potential in ihrem Kind steckt und sie ermutigt dies zu fördern! Viele Eltern sind sich dessen oftmals nicht bewusst. Fußball bietet auch im Amateurbereich viele Chancen in der Zukunft. Es ist ein Unterschied ob man in der Hobbyliga spielt oder in einer der höchsten Amateurligen, natürlich auch finanziell. Sein Hobby zum „Nebenberuf“ zu machen, auch das ist in der heutigen Zeit sicherlich bei Einigen ein Thema.

Trainingsgestaltung

keine Tabellen im Kindesalter!
keine Tabellen im Kindesalter!

Unvorbereitet auf den Platz fahren, nach dem Motto „Schauen wir einmal wie viele Kinder überhaupt da sind“ – das kann sicherlich nicht das Ziel oder der Anspruch eines Trainers sein! Stattdessen wäre eine genaue und akribische Trainingsvorbereitung wünschenswert und sinnvoll!

 

Beginnt man in der U7 bereits mit dem „falschen“ Training so setzt sich das bis zur U23 fort!  Ein großes Problem im Kinder und Nachwuchsfußball sind ein bis zwei Ausnahmetalente die die Partien zugunsten des eigenen Teams entscheiden. Dies hinterlässt bei leider sehr vielen Trainern den Eindruck dass Vieles richtig gemacht wird, ohne genauer darüber nachzudenken was wäre wenn diese Spieler nicht da wären. Und hier kann ich nur an alle Trainer appellieren: VERGESST DEN ERGEBNISORIENTIERTEN FUSSBALL, NÜTZT DIE ZEIT UM ALLE KINDER WEITERZUENTWICKELN, egal mit welchem Tabellenstand. Die positiven Ergebnisse kommen dann ohnehin von selbst.

Eigenengagement/Wertschätzung

Gegenseitiger Respekt - Guardiola/Mourinho
Gegenseitiger Respekt - Guardiola/Mourinho

Viele, zum Großteil ehrenamtliche, Personen arbeiten tagtäglich im Vereinsleben und bilden als Nachwuchsbetreuer unsere zukünftigen Kampfmannschaftsspieler aus! Beweggründe warum jemand Trainer wird gibt es viele: Ein Familienvater dessen Sohn im Verein spielt; ein ehemaliger Kampfmannschaftsspieler der „aktiv“ auf dem Platz bleiben möchte; oder ein komplett Außenstehender der Spaß an der Arbeit mit Kindern hat.

Auf alle Fälle, egal welchen Beweggrund jeder mitbringt, das Eigenengagement entscheidet über Erfolg oder Scheitern! Wie viel von meiner Freizeit investiere ich für die Kinder? Reicht ein Training pro Woche, oder trainiere ich regelmäßig dreimal und verzichte dafür auf andere Freizeitaktivitäten? Das ist oft eine Gratwanderung die es zu bewältigen gibt. Einerseits möchte man die Mannschaft weiterentwickeln, andererseits dürfen Familie und Beruf nicht vergessen werden! Hier die richtige Mischung zu finden und noch dazu erfolgreich mit den Kindern zu arbeiten verdient sicherlich eine größere Wertschätzung als das bei einigen Vereinen der Fall ist.

Wertschätzung, Respekt, Lob, Kritikfähigkeit - wichtige Punkte im Vereinsleben um erfolgreich zu arbeiten.

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