Trainingsgestaltung

Auch die Trainingsgestaltung spielt eine wesentliche Rolle! Wie organisiere/plane ich mein Training? Welche Übungen baue ich wo auf dem Platz auf? Welchen Aufbau kann ich für mehrere Übungsabläufe verwenden? Wie lange ist die reine Netto-Trainingszeit der Spieler? Wie nutze ich Pausen zwischen den Übungen? Wie baue ich meine Torhüter in das Training ein? .....

Ein Training sollte sein...

  • KOMPAKT - pünktlich beginnen und enden, i.d.R. 90 Minuten) - es gibt auch Trainer die regelmäßig "überziehen", das hinterlässt keinen guten und organisierten Eindruck
  • ÜBERSICHTLICH UND GUT VERMITTELBAR - den Spielern vor dem Beginn der Einheit den Ablauf schildern, bzw. kurz die Schwerpuntke besprechen) - so bekommen die Spieler einen guten Überblick und es gibt keine ständigen Fragen
  • VARIABEL - bei vielen Vereinen muss auch während des Trainingsbetriebes auf andere Mannschaften Rücksicht genommen werden. Oft geht sich dann aus Platzgründen die eine oder andere geplante Übung nicht aus. Hier muss ein Trainer flexibel sein!
  • LEHRREICH - der Trainer aber auch die Spieler müssen sich nach einer absolvierten Trainingseinheit die Frage stellen "Was hat mir dieses Training heute gebracht?" - Rücksprache mit den Spielern halten, Positives und Negatives kurz ansprechen
  • ABWECHSLUNGSREICH - die Spieler wollen laufend neu gefordert werden. Daher ist ein abwechslungsreiches und variables Training absolut wünschenswert und für die Entwicklung positiv! Einseitiges und monotones Training gehört der Vergangenheit an.
  • EMOTIONAL - als Trainer muss man sehr viel von den Spielern verlangen (Ehrgeiz, Engagement, Disziplin). Daher baue ich als Training gerne einmal Übungen ein die den Spielern Spaß machen! Quasi als Aufmunterung und Anerkennung für ihre Leistungen im Training. Wenn man hier die richtige Mischung findet wäre das optimal.

Ablauf einer Trainingseinheit

  • BEGRÜSSUNG - Jeden einzelnen Spieler begrüßen und ihm die Hand schütteln, egal welches Alter. Gegenseitiger Respekt ist die Grundlage für eine gute Zusammenarbeit
  • BESPRECHUNG (Spielanalyse ausgenommen) - kurze Vorschau über die bevorstehende Trainingseinheit geben. Was möchte man als Trainer haben, was soll umgesetzt werden?
  • AUFWÄRMEN 1: erste Aufwärmübung, zum lockeren Warmmachen
  • AUFWÄRMEN 2: Abschluss des Aufwärmens; entweder mit Aufwärmen 1 kombinieren (=Übungsfeld benutzen) oder Bezug zum Hauptteil 1 nehmen (=vorbereitende Übung)
  • HAUPTTEIL 1: erster Hauptteil
  • HAUPTTEIL 2: zweiter Hauptteil
  • AUSKLANG: meistens 10 Minuten (lockere Laufübungen, oder technische Übungen)
  • VERABSCHIEDUNG: die Spieler zum freiwilligen Abbau der Trainingsutensilien "erziehen". Danach nochmals kurz zusammenkommen und kurz über die TEH sprechen (2-3 Min). Anschließend verabschieden.

Schwerpunkte

Trainingsschwerpunkte können entweder vor einer Saison genauestens geplant werden (Kinderfußball) oder auch kurzfristig festgelegt werden (Jugendfußball). Im Jugendfußball werden auch des Öfteren die Schwerpunkte nach der gezeigten Leistung in einem Meisterschaftsspiel festgelegt. Zum Beispiel: Offenbaren sich in einem Spiel große taktische Schwächen der Mannschaft so wird die Trainingswoche danach wahrscheinlich von gruppen- und mannschaftstaktischen Inhalten geprägt sein.

Hier ist das Geschick des Trainers gefragt. Auf der einen Seite akute/aktuelle Schwächen eines Spieles ausbessern, aber andererseits nicht auf das Jahresprogramm vergessen! Hier ergiben sich automatisch abwechslungsreiche Trainingswochen. Schwerpunkte generell sollten mindestens über eine Woche verfolgt werden. Im Kinderfußball auch durchaus länger.

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